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Nicht nur der Standort zählt – warum gut ausgebildete Fachkräfte, Fachwissen und kulturelle Aspekte die Grundlage für den Erfolg europäischer Hersteller darstellen

“Aufgrund der relativen Nähe zu den USA, der Nordamerikanischen Freihandelszone NAFTA und der zahlreichen Freihandelsabkommen mit vielen lateinamerikanischen Staaten bietet Mexiko nachweislich große Vorteile insbesondere im Bereich der Ein- und Ausfuhr von Waren. Was speziell in (den vergangenen) 15 Jahren auffällig war, ist die umfassende Verfügbarkeit von Fachwissen.” Klaus Meir, Alpha & Omega Solar.

Durch vorteilhafte Handelsabkommen und die Nähe zu den USA ist Mexiko für europäische Hersteller, die Fertigungsstätten im Ausland errichten möchten, schon seit längerer Zeit ein beliebtes Ziel. Doch es gibt zahlreiche weitere Gründe, warum Hersteller und Zulieferer Mexiko als Standort bevorzugen: Speziell in den letzten Jahrzehnten hat das Land intensiv in den Ausbildungs- und Transportbereich investiert und zudem eine Fleiß- und Willkommenskultur geschaffen, die es insbesondere für Unternehmen attraktiv macht, die neue, langfristig erfolgreiche Fertigungsanlagen errichten möchten.

Klaus Meir ist Geschäftsführer und Inhaber von Alpha & Omega Solar und lebt seit 17 Jahren in Mexiko. Aufgrund seiner umfangreichen Erfahrungen, die er im Rahmen der Einrichtung mexikanischer Fertigungsanlagen für zahlreiche europäische und mexikanische Unternehmen gesammelt hat, gibt es wohl nur wenige Personen, die die mexikanischen Fertigungsstrukturen, die Arbeitskräftesituation und die tagesaktuellen Prozesse besser verstehen als er. In diesem Interview mit Gabriele Schwinghammer von Entrada erklärt Herr Meir:

  • wie mexikanische Fachkräfte durch langfristige Investitionen im Ausbildungsbereich auf die Arbeiten in den Fertigungsanlagen von heute (und morgen) vorbereitet werden.
  • die Vielfalt der Branchen in Mexiko, in denen momentan Fertigungsstätten errichtet werden (z. B. Automobilbau, Elektronik, Solar, Landwirtschaft und Stahlbranche).
  • die kulturellen Unterschiede zwischen Europa und Mexiko und wie dieses Wissen zur Steigerung der Produktivität mexikanischer Mitarbeiter eingesetzt werden kann.
  • seine Erfahrungen im erfolgreichen Management mexikanischer Fertigungsstätten (z. B. wie man Manager aus dem Herkunftsland erfolgreich vor Ort zur Kontrolle der Produktion einsetzt oder wie man Einrichtungen zu 100 % mit mexikanischen Mitarbeitern betreibt).

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